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UX-Gesetze: 25 Regeln für Websites, die funktionieren

Warum trifft man manche Buttons sofort und andere nie? Warum findet niemand das Menü? Dahinter stecken gut erforschte Regeln aus der Psychologie. Ich erkläre sie hier einzeln, mit Studien, Beispielen und dem Blick auf Barrierefreiheit.

Wahrnehmung: Wie wir eine Seite sehen

Aesthetic-Usability-Effekt

Was gut aussieht, halten Menschen für leichter bedienbar.
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Law of Common Region

Elemente in einem gemeinsamen Rahmen wirken zusammengehörig.
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Law of Proximity

Was nah beieinander steht, gehört für uns zusammen.
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Law of Prägnanz

Wir lesen komplexe Formen so einfach wie möglich.
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Law of Similarity

Gleich aussehende Elemente werden als Gruppe gesehen.
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Law of Uniform Connectedness

Verbundene Elemente wirken enger verwandt als lose.
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Von-Restorff-Effekt

Was sich abhebt, bleibt im Gedächtnis.
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Denken und Entscheiden

Hick's Law

Je mehr Auswahl, desto länger dauert die Entscheidung.
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Miller's Law

Das Arbeitsgedächtnis fasst nur wenige Dinge auf einmal.
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Cognitive Load

Wie viel Denkarbeit eine Oberfläche verlangt.
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Chunking

Informationen in sinnvolle Häppchen teilen.
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Cognitive Bias

Denkfehler, die Entscheidungen auf Websites beeinflussen.
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Mental Model

Die Vorstellung, die Besucher von deiner Website mitbringen.
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Occam's Razor

Die einfachste Lösung ist meist die beste.
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Selective Attention

Wir sehen nur, was zu unserem Ziel passt.
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Bedienung

Fitts' Law

Große, nahe Ziele trifft man schneller als kleine, ferne.
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Jakob's Law

Besucher erwarten, dass deine Website wie andere funktioniert.
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Doherty Threshold

Unter 400 Millisekunden Reaktionszeit bleibt man im Fluss.
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Postel's Law

Großzügig bei Eingaben, genau bei Ausgaben.
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Tesler's Law

Manche Komplexität lässt sich nicht entfernen, nur verlagern.
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Paradox of the Active User

Niemand liest die Anleitung. Alle legen sofort los.
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Motivation und Erleben

Goal-Gradient-Effekt

Je näher das Ziel, desto mehr Einsatz.
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Peak-End-Rule

Wir erinnern uns an den Höhepunkt und das Ende.
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Flow

Der Zustand, in dem alles wie von selbst läuft.
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Pareto-Prinzip

20 Prozent der Ursachen bringen 80 Prozent der Wirkung.
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Woher die Sammlung kommt

Die 25 Gesetze sind eine Auswahl aus der Sammlung Laws of UX von Jon Yablonski. Dort stehen 30 Gesetze. Die Gesetze selbst stammen aus Jahrzehnten Forschung in Psychologie und Mensch-Computer-Interaktion. In meinen Beiträgen verlinke ich jeweils die Originalstudien und ergänze, was das für Barrierefreiheit nach WCAG, BFSG und BaFG bedeutet.

Deine Website auf dem Prüfstand

Viele dieser Regeln lassen sich direkt an einer bestehenden Website prüfen. Einen ersten Eindruck gibt der kostenlose Barrierefreiheits-Schnellcheck. Wenn du es genauer wissen willst, schau ich mir deine Seite an.
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