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Barrierefreie Webseitentexte schreiben: die Regeln, die wirklich zählen

Veröffentlicht: 6. August 2026
Was "barrierefreie Texte" konkret heißt: sechs Regeln, die im Audit zählen, vier, die deinen Text besser machen – und die klare Trennung zwischen Pflicht (Stufe AA) und guter Absicht (Stufe AAA).
Titelbild: Barrierefreie Webseitentexte – die Regeln, die wirklich zählen

Stand: 5. August 2026 · Teil 1 der Tutorial-Reihe Barrierefreiheit, Strang Redaktion

Irgendwann kommt in jedem Website-Projekt diese Mail: „Die Texte müssen barrierefrei sein.“ Und dann steht da niemand, der erklärt, was das konkret heißen soll. Also passiert eines von zwei Dingen. Entweder wird gar nichts geändert, weil niemand weiß, wo er anfangen soll. Oder es wird überreagiert und plötzlich soll alles in leichter Sprache stehen, was weder gefordert ist noch zum Unternehmen passt.

Beides ist falsch. Barrierefreie Texte sind keine andere Textsorte. Es sind Texte, bei denen ein paar handwerkliche Dinge stimmen. Die meisten davon machst du in zehn Minuten pro Seite im WordPress-Editor, ohne eine Zeile Code und ohne deinen Tonfall aufzugeben.

Ich zeige dir hier, welche Regeln tatsächlich verbindlich sind, welche nur gut gemeinte Empfehlungen sind, und in welcher Reihenfolge du sie abarbeitest.

Zuerst die unangenehme Wahrheit: Vieles, was du über barrierefreie Texte liest, ist nicht Pflicht

Die WCAG teilen ihre Erfolgskriterien in drei Stufen: A, AA und AAA. Verbindlich ist über die EN 301 549 die Stufe AA. AAA ist ausdrücklich nicht das Ziel für ganze Websites – das steht so in der Norm selbst.

Und genau hier liegt das Missverständnis. Die drei Kriterien, die am häufigsten zitiert werden, wenn es um „verständliche Sprache“ geht, sind alle AAA:

  • 3.1.3 Ungewöhnliche Wörter – Fachbegriffe und Jargon erklären. Stufe AAA.
  • 3.1.4 Abkürzungen – Abkürzungen auflösen. Stufe AAA.
  • 3.1.5 Leseniveau – Text auf dem Niveau der unteren Sekundarstufe. Stufe AAA, und nach EN 301 549 ausdrücklich nur informativ.

Das heißt nicht, dass du sie ignorieren sollst. Es heißt, dass du sie nicht als Rechtspflicht verkaufen oder verkauft bekommen musst. Sie sind Qualität, kein Prüfpunkt.

Was dagegen wirklich geprüft wird und in jedem Audit auftaucht, sind Kriterien der Stufen A und AA. Und die betreffen nicht deinen Schreibstil, sondern die Struktur deines Textes. Genau die kannst du im Editor beeinflussen – und genau die geht in der Praxis am häufigsten schief.

Die sechs Regeln, die im Audit zählen

1. Überschriften sind Struktur, keine Schriftgröße

Der häufigste Fehler überhaupt: Jemand will einen Zwischentitel etwas kleiner haben und wählt statt H2 eine H4. Optisch passt es, strukturell ist es kaputt.

Screenreader-Nutzer springen über die Überschriften liste durch die Seite, ungefähr so, wie du ein Inhaltsverzeichnis überfliegst. Eine übersprungene Ebene ist dort eine Lücke im Inhaltsverzeichnis. Betroffen sind die Kriterien 1.3.1 Information und Beziehungen (Stufe A) und 2.4.6 Überschriften und Beschriftungen (Stufe AA).

Die Regel ist simpel: eine H1 pro Seite, danach keine Ebene überspringen. Wenn dir eine Ebene zu groß aussieht, ist das ein Fall für dein Design, nicht für den Editor. Details dazu im Beitrag: Überschriften-Struktur: H1, H2, H3 richtig einsetzen.

2. Linktexte müssen auch ohne den Satz drumherum funktionieren

Screenreader können sich alle Links einer Seite als Liste ausgeben lassen. Wenn dort vierzehnmal „mehr erfahren“ steht, ist diese Liste wertlos.

Kriterium 2.4.4 Linkzweck (im Kontext) ist Stufe A, also das absolute Minimum. Streng genommen darf der Kontext dabei aus dem umgebenden Satz kommen. Die strengere Variante 2.4.9, bei der der Linktext allein reichen muss, ist AAA. In der Praxis schreibst du trotzdem besser gleich die strenge Variante, weil sie dich nichts kostet und die Linkliste sofort brauchbar macht.

Statt „Unsere Preise findest du hier“ schreibst du „Preise und Pakete im Überblick„. Mehr dazu unter Aussagekräftige Linktexte & Orientierung auf der Seite.

3. Listen müssen Listen sein

Eine Aufzählung, die du mit Bindestrichen und Zeilenumbrüchen baust, ist für dich eine Liste und für die Technik ein Absatz. Der Screenreader sagt dann nicht „Liste mit fünf Einträgen“, sondern liest einen Klumpen Text.

Nutze den Listen-Block. Dasselbe gilt für Tabellen: Tabellen sind für Daten da, nicht für Layout. Wenn du eine Tabelle nur benutzt, um zwei Spalten nebeneinander zu bekommen, ist das ein Fehler nach 1.3.1.

4. Farbe und Formatierung dürfen nie die einzige Information sein

„Die rot markierten Felder sind Pflichtfelder.“ „Die fett gedruckten Termine sind ausgebucht.“ Beides fällt bei Kriterium 1.4.1 Verwendung von Farbe (Stufe A) durch, sobald Farbe oder Auszeichnung der einzige Hinweis ist.

Die Lösung ist banal: ein Wort dazuschreiben. „Ausgebucht“ statt fett. „Pflichtfeld“ statt Rot.

In dieselbe Kategorie gehört ein Klassiker aus dem Redaktionsalltag: Text, der als Bild eingebunden wird. Zitatkacheln, Preistafeln, Grafiken mit eingebranntem Text. Kriterium 1.4.5 Bilder eines Textes sind Stufe AA und damit Pflicht. Wenn der Text als Text darstellbar ist, muss er auch als Text da sein.

5. Fremdsprachige Passagen auszeichnen

Das ist die Regel, die fast niemand kennt, und sie ist Stufe AA. Kriterium 3.1.2 Sprache von Teilen verlangt, dass anderssprachige Abschnitte im Text als solche gekennzeichnet sind. Sonst liest der Screenreader ein englisches Zitat mit deutscher Aussprache vor – und das ist tatsächlich unverständlich.

Gemeint sind ganze Sätze und Absätze, nicht einzelne eingedeutschte Begriffe wie „Download“ oder „Newsletter“. Ein englisches Kundenzitat, ein italienischer Absatz für Südtiroler Kundschaft: ja. Das Wort „Feedback“: nein.

Ob du das im Editor selbst setzen kannst, hängt von deinem Setup ab. Wenn nicht, ist das kein Redaktionsproblem, sondern eines für die Person, die deine Website betreut. Sag ihr Bescheid.

6. Die Reihenfolge im Editor muss die Leserichtung sein

Kriterium 1.3.2 Bedeutungstragende Reihenfolge (Stufe A) verlangt, dass die Abfolge im Quelltext der inhaltlichen Abfolge entspricht. Das wird dann relevant, wenn du mit Spalten arbeitest und die visuelle Anordnung sich am Handy anders auflöst, als du gedacht hast.

Der Test dauert zehn Sekunden: Browserfenster schmal ziehen. Wenn die Inhalte danach in einer Reihenfolge stehen, die noch Sinn ergibt, passt es.

Und der Schreibstil? Der zählt trotzdem – nur aus einem anderen Grund

Die sechs Punkte oben bringen dich durch die Prüfung. Sie machen deinen Text aber nicht automatisch verständlich. Und Verständlichkeit ist der Grund, warum überhaupt jemand deine Seite liest.

Vier Dinge, die in meinen Projekten den größten Unterschied machen:

  • Ein Gedanke pro Satz. Der häufigste Übeltäter ist nicht die Satzlänge, sondern der Schachtelsatz mit zwei Einschüben. Als Faustregel: mehr als ein Komma pro Satz ist ein Prüfpunkt, kein Verbot.
  • Verben statt Nominalstil. „Nach erfolgter Antragstellung“ wird zu „Wenn du den Antrag gestellt hast“. Das ist der schnellste Hebel bei Behörden- und Kanzleitexten.
  • Die Kernaussage nach oben. Kein Spannungsbogen. Wer mit Vergrößerung liest, sieht pro Bildschirm vielleicht dreißig Wörter. Die sollten das Wichtigste enthalten.
  • Abkürzungen beim ersten Vorkommen ausschreiben. AAA-Kriterium, kostet dich vier Wörter, hilft nebenbei bei der Auffindbarkeit in KI-Antworten.

Wenn du wissen willst, wo dein Text sprachlich steht, kannst du ihn durch meinen Lesbarkeits-Check schicken. Der rechnet dir Satzlängen und Lesbarkeitswerte aus. Er sagt dir nicht, ob dein Text gut ist – aber er zeigt zuverlässig, wo die Bandwurmsätze stecken.

Was du nicht brauchst: Leichte Sprache

Diese Verwechslung kostet Kundschaft regelmäßig Geld, deshalb der klare Hinweis.

Leichte Sprache ist ein festes Regelwerk mit sehr kurzen Sätzen, einem Satz pro Zeile und einer Prüfung durch Menschen aus der Zielgruppe. Sie ist für private Unternehmen in DACH nicht vorgeschrieben. Verpflichtend ist sie im Wesentlichen für Teile der öffentlichen Verwaltung.

Einfache Sprache ist das, was fast alle meinen, wenn sie „barrierefreie Texte“ sagen: klares, unkompliziertes Deutsch ohne starres Regelwerk. Kein Prüfverfahren, keine Zertifizierung, kein Aufpreis.

Wenn dir jemand Leichte Sprache anbietet, ohne den Unterschied zu erklären, frag nach, ob die Prüfung durch die Zielgruppe im Angebot enthalten ist. Ohne diese Prüfung ist es keine Leichte Sprache.

KI als Gegenleser: wo sie hilft und wo sie schadet

Ich lasse Texte inzwischen routinemäßig gegenlesen, bevor ich sie freigebe. Aber nur für einen einzigen Zweck: Schwachstellen finden. Nicht umschreiben lassen.

Was gut funktioniert – ein Prompt in dieser Richtung:

Analysiere diesen Text. Liste auf: (1) alle Sätze mit mehr als 20 Wörtern, (2) alle Schachtelsätze mit Einschub, (3) alle Fachbegriffe und Abkürzungen, die beim ersten Vorkommen nicht erklärt werden, (4) alle Passagen im Nominalstil. Schreibe nichts um, gib nur die Fundstellen aus.

Das ist eine Liste, keine Textversion. Du entscheidest dann selbst, was du änderst. Für die Suche nach Bandwurmsätzen in einem 3.000-Wörter-Text spart das ehrlich zwanzig Minuten.

Wo es schiefgeht:

  • „Schreib das barrierefrei um.“ Das Ergebnis ist glattgebügelt, verliert die Fachlichkeit, klingt nach jedem anderen Unternehmen und ist inhaltlich oft ungenauer als vorher. Bei Texten mit Rechtsbezug wird es gefährlich.
  • Leichte Sprache generieren lassen. Geht nicht. Das Regelwerk verlangt eine Prüfung durch Menschen aus der Zielgruppe. Was die KI liefert, ist bestenfalls einfache Sprache mit kurzen Sätzen.
  • Struktur bewerten lassen. Die Überschriften ebenen, Listen und Sprachauszeichnungen aus dem ersten Teil sieht die KI im kopierten Text gar nicht – die stehen im Markup, nicht im Fließtext. Genau die sechs Punkte, die im Audit zählen, kann sie so nicht prüfen.

Kurz: KI ist ein guter Lektor für Satzbau und ein schlechter Prüfer für Barrierefreiheit.

Rechtslage in DACH, kurz gefasst

Deutschland: Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) gilt seit 28. Juni 2025. Betroffen sind unter anderem Online-Shops und Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr. Kleinstunternehmen unter 10 Beschäftigten und höchstens 2 Millionen Euro Jahresumsatz sind bei Dienstleistungen ausgenommen – beide Bedingungen müssen gleichzeitig erfüllt sein. Für Produkte im Anwendungsbereich gilt die Ausnahme nicht. Bußgelder bis 100.000 Euro.

Österreich: Das Barrierefreiheitsgesetz (BaFG) gilt ebenfalls seit 28. Juni 2025, mit derselben Kleinstunternehmen-Ausnahme für Dienstleistungen. Zuständig für die Marktüberwachung ist das Sozialministeriumsservice. Der Strafrahmen ist gestaffelt bis 80.000 Euro.

Schweiz: Für private Anbieter gilt Stand August 2026 noch keine Pflicht. Die Teilrevision des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG) ist im parlamentarischen Verfahren, das Inkrafttreten ist für 2027 geplant. Sie würde private Anbieter erstmals erfassen. Wer aus der Schweiz aktiv in die EU verkauft, ist über das Marktaktprinzip aber schon heute in der Pflicht.

Technischer Maßstab: Verbindlich ist über die harmonisierte Norm EN 301 549 aktuell die Fassung mit WCAG 2.1 AA. Die neue Fassung mit WCAG 2.2 AA ist angekündigt. Die Veröffentlichung im EU-Amtsblatt für Ende 2026 erwartet. Rechtlich wirksam wird sie erst mit dieser Veröffentlichung. Wenn du heute neu schreibst, schreib trotzdem gegen WCAG 2.2 – für den Bereich Texte ändert sich dabei ohnehin fast nichts, und du sparst dir den zweiten Durchgang. Eine Einordnung der Kriterien findest du unter WCAG 2.2 AA verständlich erklärt.

Der Ablauf für einen einzelnen Text, in zehn Minuten

  1. Überschriftenebenen im Editor durchgehen. Eine H1, keine Sprünge.
  2. Alle Links überfliegen. Ergibt jeder Linktext für sich allein Sinn?
  3. Aufzählungen prüfen: echter Listen-Block oder Bindestriche?
  4. Nach Stellen suchen, an denen Farbe oder Fettung die einzige Information ist.
  5. Bilder prüfen: Steht darin Text, der als Text dastehen müsste?
  6. Fremdsprachige Absätze markieren oder melden.
  7. Zum Schluss der Satzbau-Durchgang, wahlweise per KI-Liste oder mit dem Lesbarkeits-Check.

Wenn du wissen willst, wie deine Seite insgesamt dasteht, nicht nur ein einzelner Text: Der Barrierefreiheit-Schnellcheck gibt dir in wenigen Minuten eine erste Einschätzung, ohne dass du etwas installieren musst.

FAQ

Muss ich meine Texte in leichter Sprache schreiben?

Als privates Unternehmen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz: nein. Leichte Sprache ist ein eigenes Regelwerk mit Prüfung durch die Zielgruppe und im Wesentlichen für Teile der öffentlichen Verwaltung vorgeschrieben. Gemeint ist meistens eine einfache Sprache – klares Deutsch ohne Schachtelsätze.

Gibt es eine maximale Satzlänge für barrierefreie Texte?

Nein. Die WCAG nennen keine Zahl. Das Kriterium zum Leseniveau (3.1.5) ist Stufe AAA und damit nicht Teil der verbindlichen Anforderungen. Als Arbeitswert funktionieren 20 Wörter gut: darüber lohnt ein zweiter Blick, ein Verbot ist es nicht.

Darf ich Fachbegriffe verwenden?

Ja. Wenn deine Zielgruppe die Begriffe kennt, sind sie präziser als jede Umschreibung. Erklär sie beim ersten Vorkommen kurz. Das ist ein AAA-Kriterium, also freiwillig, hilft aber Menschen mit kognitiven Einschränkungen ebenso wie Suchmaschinen und KI-Systemen.

Kann ChatGPT prüfen, ob mein Text barrierefrei ist?

Für den Satzbau ja, für die Barrierefreiheit nein. Die entscheidenden Punkte – Überschriften ebenen, echte Listen, Sprachauszeichnung, Text in Bildern – stecken im Markup und nicht im kopierten Fließtext. Die KI sieht sie schlicht nicht.

Zählen Texte in PDFs auch dazu?

Ja. Ein PDF auf deiner Website ist Teil deines Angebots und muss dieselben Anforderungen erfüllen. Das wird regelmäßig übersehen. Du kannst deine Dateien mit dem PDF-Barrierefreiheits-Check direkt im Browser prüfen, ohne Upload.

Was ist mit alten Beiträgen im Archiv?

Auch die zählen, wenn sie öffentlich erreichbar sind. Realistisch arbeitest du nach Wichtigkeit: erst die Seiten, über die Umsatz läuft, dann die meistbesuchten Beiträge, dann der Rest. Ein vollständiger Durchgang durch ein zehn Jahre altes Archiv ist selten der richtige erste Schritt.

Nächster Schritt

Der schnellste Weg ist meistens: eine Seite nehmen, die sieben Punkte abarbeiten, Zeit stoppen. Danach weißt du, wie groß dein Thema wirklich ist – und ob du es intern lösen kannst oder Unterstützung benötigst.

Wenn dein Team, das dauerhaft selbst können soll, ist eine Redaktionsschulung der günstigere Weg als jährliche Nachbesserungen. Wenn der Bestand zu groß ist, um ihn nebenher aufzuräumen, schaue ich mir das im Rahmen von Webentwicklung & Barrierefreiheit an.

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Nächster Teil der Reihe: barrierefreie Formulare – Beschriftungen, Fehlermeldungen und Fokus, für Entwickler und Agenturen.

Quellen

KI-Transparenz: Die Beitragsbilder in diesem Blog werden mit KI generiert, die Texte entstehen in der Regel mit KI-Unterstützung. Jeder Beitrag wird von mir redaktionell geprüft und inhaltlich verantwortet. So arbeite ich mit KI

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Geschrieben von Christoph Purin

Webentwickler & CPWA-zertifizierter Accessibility-Experte aus Vorarlberg. WordPress seit 2005. Jeder Beitrag basiert auf echten Projekten — alles selbst getestet.
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