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Was kostet eine WordPress-Website 2026? Preise, Faktoren und realistische Budgets

Veröffentlicht: 27. April 2026
„Was kostet eine Website?“ ist wie „Was kostet ein Auto?“. Welche Faktoren den Preis bestimmen, welche Budgets realistisch sind und wo du besser nicht sparst.
Beitragsbild: Was kostet eine WordPress-Website 2026 – Preise und Budgets

Die Frage höre ich fast täglich: „Was kostet denn so eine Website?“ Und die ehrliche Antwort lautet erst mal: Das kommt darauf an. Das ist keine Ausrede, sondern so sinnvoll wie die Frage „Was kostet ein Auto?“ – die Spanne reicht vom Kleinwagen bis zum Transporter, je nachdem, was er können soll.

Damit du trotzdem eine echte Orientierung bekommst, zeige ich dir in diesem Artikel, welche Faktoren den Preis bestimmen, welche Budgets im DACH-Raum realistisch sind und wo Sparen am Ende teuer wird. Wichtig: Die genannten Spannen sind grobe Richtwerte aus der Praxis, kein Festpreis – dein konkretes Projekt kann darüber oder darunter liegen.

Warum es keinen Pauschalpreis gibt

Eine Website ist kein Produkt von der Stange, sondern eine Dienstleistung, die auf dein Unternehmen zugeschnitten ist. Der Preis hängt davon ab, wie viel gestaltet, gebaut, geschrieben und abgestimmt werden muss. Zwei Seiten, die oberflächlich ähnlich aussehen, können sich im Aufwand um den Faktor zehn unterscheiden.

Die Faktoren, die den Preis bestimmen

Umfang. Eine fünfseitige Visitenkarten-Website ist etwas anderes als ein Portal mit fünfzig Unterseiten, Mehrsprachigkeit und Shop. Jede Seite will gestaltet, befüllt und getestet werden.

Design. Eine sauber angepasste Vorlage ist günstiger als ein individuell entworfenes Design, das es so noch nirgends gibt. Beides hat seine Berechtigung – es ist eine Frage von Budget und Anspruch.

Funktionen. Kontaktformular und Blog sind Standard. Online-Shop, Buchungssystem, Mitgliederbereich, Schnittstellen zu anderen Systemen – jede Funktion bedeutet zusätzlichen Aufwand.

Inhalte. Wer Texte und Bilder fertig liefert, spart. Wer Texte schreiben, Bilder beschaffen und alles strukturieren lassen muss, zahlt für diese Arbeit mit. Inhalte werden fast immer unterschätzt.

Technik und Qualität. Schlanker Code, gute Ladezeiten, Barrierefreiheit und sauberes SEO sind Arbeit, die man der fertigen Seite nicht direkt ansieht – die aber den Unterschied zwischen „sieht nett aus“ und „bringt Kunden“ ausmacht.

Realistische Budgets im Überblick

Als grobe Orientierung für den DACH-Raum, professionelle Umsetzung durch eine Agentur oder einen erfahrenen Selbstständigen:

Kleine Unternehmensseite (wenige Seiten, Standard-Funktionen, angepasstes Design): meist im unteren bis mittleren vierstelligen Bereich.

Umfangreichere Firmenwebsite (individuelleres Design, mehr Seiten, Barrierefreiheit, durchdachtes SEO): mittlerer bis oberer vierstelliger Bereich, je nach Anspruch auch darüber.

Online-Shop oder komplexe Projekte (WooCommerce, Sonderfunktionen, Schnittstellen): in der Regel fünfstellig, abhängig von Umfang und Integrationen.

Diese Zahlen sind bewusst grob. Sie sollen dir helfen einzuordnen, ob dein Vorhaben eher ein 3.000-Euro- oder ein 30.000-Euro-Projekt ist – und ein 500-Euro-Angebot mit gesundem Misstrauen zu betrachten.

Die laufenden Kosten nicht vergessen

Eine Website ist kein einmaliger Kauf, sondern hat Betriebskosten. Dazu gehören Domain und Hosting, regelmäßige Updates und Wartung, gegebenenfalls Lizenzen für Plugins oder den Page Builder und – wenn du sichtbar bleiben willst – laufende Inhalte. Wer diese Posten beim Budget vergisst, wundert sich später. Eine gut gewartete Seite ist günstiger im Betrieb als eine vernachlässigte, die irgendwann gehackt wird oder neu gebaut werden muss.

Wo Sparen teuer wird

Es gibt Stellen, an denen sich Geiz rächt. Eine Seite ohne SEO-Grundlagen wird nicht gefunden. Eine Seite ohne Barrierefreiheit erfüllt heute oft nicht mehr die gesetzlichen Anforderungen und schließt Kunden aus. Eine Seite ohne Wartung wird zum Sicherheitsrisiko. Und eine Seite, die von jemandem ohne Erfahrung zusammengeklickt wurde, kostet beim nächsten Umbau doppelt. Billig und gut schließen sich bei Websites meistens aus.

Wie du ein faires Angebot erkennst

Ein seriöses Angebot fragt zuerst nach deinen Zielen, bevor es einen Preis nennt. Es ist nachvollziehbar aufgeschlüsselt, statt eine Pauschalsumme in den Raum zu werfen. Es benennt, was enthalten ist – und was nicht. Und es spricht offen über laufende Kosten. Wenn jemand ohne ein einziges Gespräch einen Festpreis nennt, weiß er nicht, was du brauchst – oder es ist ihm egal.

FAQ

Warum ist ein Baukasten-Anbieter so viel günstiger?
Weil du dort die Arbeit selbst machst und mit Einschränkungen lebst. Für manche reicht das. Sobald es um individuelles Design, SEO, Barrierefreiheit und Erweiterbarkeit geht, stößt ein Baukasten schnell an Grenzen.

Kann ich die Website später erweitern?
Bei sauberer Umsetzung ja. Eine gut gebaute WordPress-Seite lässt sich Schritt für Schritt ausbauen. Genau deshalb lohnt sich ein solides Fundament von Anfang an.

Zahle ich alles auf einmal?
Üblich ist eine Aufteilung, etwa eine Anzahlung zum Start und der Rest bei Fertigstellung. Das lässt sich besprechen.

Was kostet nur eine Überarbeitung statt einer neuen Seite?
Deutlich weniger als ein Neubau – wenn die Substanz trägt. Ein kurzer Blick auf die bestehende Seite zeigt, was sinnvoll ist.

Dein nächster Schritt

Statt im Trüben zu schätzen, reden wir konkret über dein Projekt. Erzähl mir, was du brauchst, und ich gebe dir eine ehrliche Einschätzung mit nachvollziehbarem Angebot – ohne Überraschungen im Kleingedruckten. Stell hier deine Anfrage.

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Geschrieben von Christoph Purin

Webentwickler & CPWA-zertifizierter Accessibility-Experte aus Vorarlberg. WordPress seit 2005. Jeder Beitrag basiert auf echten Projekten — alles selbst getestet.
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