Der Alternativtext (Alt-Text) beschreibt ein Bild für Menschen, die es nicht sehen können — etwa Screenreader-Nutzer. Fehlt er, hören diese nur „Grafik“ oder den Dateinamen. Gute Alt-Texte sind außerdem ein kleiner SEO-Bonus.
Worauf es ankommt
WCAG 2.2, 1.1.1: Jedes Bild, das Information trägt, braucht eine textliche Alternative. Rein dekorative Bilder bekommen ein leeres Alt-Attribut (alt=““), damit Screenreader sie überspringen.
So schreibst du gute Alt-Texte
- Beschreibe, was inhaltlich wichtig ist — knapp und konkret, meist ein Satz.
- Kein „Bild von …“ — der Screenreader sagt bereits an, dass es ein Bild ist.
- Steht Text im Bild, gehört dieser Text in den Alt-Text.
- Funktions-Bilder (z.B. ein Lupen-Icon als Such-Button): die Funktion beschreiben („Suche“), nicht das Aussehen.
- Dekorative Bilder: alt=““ leer lassen — nicht ganz weglassen.
So prüfst du es
- Mit einem Screenreader (NVDA, VoiceOver) durch die Bilder navigieren.
- In WordPress: im Medien-Dialog das Feld „Alternativtext“ füllen — nicht die „Beschreibung“.
Kurz gesagt
Informative Bilder kurz und konkret beschreiben, dekorative leer lassen — und nie den Dateinamen sprechen lassen.
Du willst wissen, wo deine Seite steht? Im Barrierefreiheits-Audit prüfe ich genau das nach WCAG 2.2 AA.
